ROCKWOOL veröffentlicht aktualisierte Umwelt-Produktdeklarationen

Gladbeck – Die DEUTSCHE ROCKWOOL stellt seit über einem Jahrzehnt produktbezogene Umweltinformationen bereit, die für Planung und Produktauswahl benötigt werden, und ist Mitglied namhafter Institute, die den Trend zum Nachhaltigen Bauen fördern. Mit der jetzt erfolgten Investition in aktualisierte und deutlich erweiterte Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declarations – EPDs) unterstreicht das Unternehmen einmal mehr, dass Ressourcenschonung und Umweltschutz zu seinen zentralen Zielen gehören. Auch die neuen ROCKWOOL EPDs wurden von einem unabhängigen, externen Prüfer verifiziert und vom Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU) veröffentlicht. Sie stehen auf der Webseite www.rockwool.de zum Download bereit.

„Die DEUTSCHE ROCKWOOL legt großen Wert darauf, dass ihre EPDs umfassende Informationen bieten“, erläutert dazu Markus Klein, Public Affairs Officer Nachhaltigkeit bei der DEUTSCHEN ROCKWOOL. „Deshalb haben wir in den neuen EPDs ausnahmslos alle Prozesse, die mit der Herstellung, der Verarbeitung, dem Rückbau und der Entsorgung von Steinwolle einhergehen, erfasst und beschrieben. Damit wird erstmalig der vollständige Lebenszyklus unserer Dämmstoffe in den EPDs abgebildet.“ Die Anerkennung der EPDs durch die ECO Platform, einen Zusammenschluss europäischer EPD-Programmhalter, sichert die europaweite Akzeptanz der Umwelt-Produktdeklarationen.

Alle ROCKWOOL Dämmstoffe abgebildet

Die DEUTSCHE ROCKWOOL hat drei EPDs für unterschiedliche Rohdichtebereiche erarbeitet. Zudem wurde für alle EPDs ein einheitlicher Anhang mit den Ökobilanzdaten für sieben Dämmstoff-Kaschierungen erstellt. Diese Daten der Kaschierungen können zu den EPD-Daten für die Dämmstoffe hinzuaddiert werden, sodass sämtliche für die Erstellung einer Gebäudeökobilanz benötigten Daten zu allen ROCKWOOL Produkten über die neuen EPDs abgebildet sind.

 Die neuen ROCKWOOL Ökobilanzdaten werden in verschiedenen namhaften Datenbanken bereitgestellt, die die Produktauswahl für nachhaltiges Bauen unterstützen. „So sind die neuen EPDs bald sowohl in der ÖKOBAUDAT des Bundes als auch im DGNB Navigator zu finden“, stellt Klein in Aussicht. „Planern, die zum Beispiel mit dem eLCA-Tool Gebäudeökobilanzen erstellen, stehen also bald auch dort die aktuellsten Umweltkennzahlen zur Verfügung.“

Unterstützung bei der Planung nachhaltiger Gebäude

„Bisher werden EPDs vor allem für Gebäude-Zertifizierungssysteme wie das DGNB-Zertifikat genutzt“, so Markus Klein. Darüber hinaus sind die enthaltenen Angaben aber auch unabhängig von einer Gebäudezertifizierung für Bauherren und Architekten interessant. Die in den EPDs enthaltenen umwelt- und gesundheitsrelevanten Informationen, die neben den Ökobilanzdaten auch Aussagen über die Freiheit von Schadstoffen, Bioziden, Flammschutzmitteln usw. beinhalten, erlauben eine über die ökobilanzielle Bewertung hinausgehende Einschätzung der Produkte. Wer also nachhaltig bauen und die Gesundheit von Verarbeitern und Gebäudenutzern schützen will, für den lohnt sich ein Blick in die EPDs.